| HAUPTVERSAMMLUNG | |
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Ergebnisprotokoll der Jahreshauptversammlung der AIRN e.V. Datum: Donnerstag, 18.3.2005 Uhrzeit: 18:00 – 19:10 Uhr Ort: Gaststätte Felsenkeller in Fulda Am 18. März 2005 wurde bei engagierter Wahlbeteiligung der Akademiemitglieder als Bestätigung seiner seriösen und kompetenten Vorstandsarbeit der bisherige Vorstand einstimmig entlastet. Als positive „Highlights“ der vergangenen Jahre wurden vom ersten Vorsitzenden vor allem das starke Mitgliederwachstum, die qualitativ guten und stets gut besuchten Fortbildungsveranstaltungen, die täglichen kostenlosen Füllanzeigen in der Fuldaer Zeitung für die AIRN e.V., rege Publikationstätigkeiten in partiell hochwertigen Journals und Zeitschriften sowie das erfolgreiche Engagement in der Etablierung und Verfügbarmachung der halbautomatischen Defibrillatoren an verschiedenen Lokalitäten (z.B. Rathaus etc.) hervorgehoben. Selbstkritisch wird dagegen die Frequenz der Fortbildungsangebote angesehen, die zumindest quantitativ ausbaufähig sein dürfte und noch stärker auf die Bedürfnisse der Rettungsdienstassistenten abzustellen sei. Bezüglich der Finanzen gab es seitens des Kassenprüfers keinerlei Beanstandungen, so dass der bisherige Schatzmeister in seiner Funktion ebenso einstimmig entlastet werden konnte. Während der bisherige 1. Vorsitzende und der bisherige Schriftführer sich für eine Wiederwahl erneut zur Verfügung stellten, verzichtete aufgrund starker beruflicher Auslastung der bisherige Schatzmeister Dieter Rothmann auf eine Fortsetzung seines erfolgreich ausgeübten Vorstandsamtes. Auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Michael Wewers hatte in Abwesenheit zuvor bereits beim 1.Vorsitzenden erklärt, für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Neu zur Wahl standen damit für das Amt des Kassenwarts die Fachärztin für Chirurgie und Leitende Notärztin Frau Dr. med. Sonja Pecht (Oberärztin der Chirurgischen Abteilung der HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld) sowie für das Amt des 2. Vorsitzenden in Abwesenheit Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, die beide einstimmig von der Jahreshauptversammlung der AIRN 2004 für diese Ämter gewählt wurden. Ebenso einstimmig wurden für ihre Ämter der Vorsitzende der AIRN e.V., Herr Dr. med. Kai Witzel (Ärztlicher Direktor und Chirurgischer Chefarzt der HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld) und der Schriftführer der AIRN e.V., Herr Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer.nat. Dr.Sportwiss. Christoph Raschka, der am 20.3.2004 auch in seinem Amt als Vorstandsmitglied des Sportärzteverbands Hessen e.V. bestätigt wurde, wiedergewählt. Zur Minimierung des beanstandeten Defizits bisheriger Fortbildungsangebote für Rettungsassistenten sind als nächste Items der „Drogennotfall“ als eine von Frau Dr. Pecht speziell für die Rettungssanitäter organisierte Fortbildungsveranstaltung sowie „Der psychiatrische Notfall“ (vorgesehener potentieller Referent FA für Neurologie und Psychiatrie Dr.med.U.Walter) in Planung. Neben diesen „kleineren“ Fortbildungsangeboten im Hünfelder Raum, die auf die lokalen Räumlichkeiten (Cafeteria oder Konferenzraum Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld sowie Fortbildungsräumlichkeiten des DRK Hünfeld) zurückgreifen können, sollen pro Jahr mindestens zwei „große“ Vorträge mit überregional bekannten und akzeptierten Spezialisten stattfinden, die aufgrund der Kooperationsmöglichkeiten mit den ärztlichen Kollegen des Fachbereichs Pflegewissenschaften der Fachhochschule Fulda in deren Hörsälen bzw. Vortragsräumen stattfinden könnten, wodurch keine Kosten für Saalmiete etc. anfallen sollten. In diesem Zusammenhang wurde nochmals auf die überaus positive Resonanz der erst kürzlich durchgeführten Vortragsveranstaltung zum Thema Notfallseelsorge mit Pfarrer Schrimpf (Notfallseelsorger) hingewiesen, was auf großes Interesse bei allen am Rettungsdienst beteiligten Berufsgruppen gestoßen war. In Kürze soll auf Antrag des ersten Vorsitzenden ein neuer Flyer erstellt werden, der auch die bis dahin konkretisierten Erweiterungsangebote der AIRN e.V. implizieren soll und für den die Jahreshauptversammlung ihr Votum einstimmig abgab. Diesbezüglich wurde bereits die Zusammensetzung einer Ethikkommission der AIRN e.V. diskutiert, deren Etablierung von der Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen wurde. Die Ethikkommission soll primär Mitgliedern der Akademie beratend zur Verfügung stehen. Das Aufgabenspektrum umfasst damit einerseits direkte Projekte der Akademie wie die Platzierung von semiautomatischen Defibrillatoren, notfallmedizinische Projekte wissenschaftlicher Art und auch allgemeine medizinische Fragestellungen, die für Mitglieder gratis, für Nichtmitglieder dagegen kostenpflichtig zur Verfügung gestellt werden sollen. PD Dr.Dr.Dr.Raschka berichtet über die Zusammensetzung unterschiedlicher medizinischer Ethikkommissionen (verschiedener bundesdeutscher Universitäten und der Bundesärztekammer), die relativ heterogen aussehen können. In Anlehnung an die Zusammensetzung der meisten Ethikkommissionen beschließt die Jahreshauptversammlung auf Antrag folgende Minimalzusammensetzung: Zu den Mitgliedern sollten ein Theologe (vielleicht auch ein Philosoph oder ein Experte mit beiden Kompetenzen), der möglichst auch Priester ist, ein Jurist (möglicherweise in Personalunion auch Mediziner), ein Biometriker (möglicherweise in Personalunion auch Mediziner), ein Pharmakologe (möglicherweise in Personalunion auch Biometriker oder Mediziner) sowie obligat die Vorstandsmitglieder der AIRN e.V. gehören. Kontaktaufnahmen zu potentiellen Kandidaten werden vom 1. Vorsitzenden und Schriftführer vorgenommen werden. Als weiterer, von den Mitgliedern generell begrüßter Vorschlag wird von Frau Dr. Rasch die Etablierung einer Balintgruppe für Ärzte und Rettungsassistenten vorgetragen (Bearbeitung von Problemfällen, posttraumatische Belastungssituationen, u.s.w.). Um die Modalitäten (Verfügbarkeit von Supervisoren etc., Bestimmungen, etc.) wird sie sich informieren und erhält diesbezüglich den Auftrag von der Jahreshauptversammlung. Der 1.Vorsitende wird beauftragt, die Internetpräsenz zu aktualisieren. Dabei wird er auch die entsprechende juristische Klausel wegen der LINK-Problematiken berücksichtigen. Fulda, 22.3.2004 Priv.-Doz. Dr. Dr. Dr. Christoph Raschka |
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